Margalef

19 Feb

Die letzte Woche in den Pyrenäen verbrachte ich wieder mit Skifahren. Doch dann war es soweit und ich machte mich auf den Weg nach Barcelona. Um nichts zu zahlen für über wunderschöne kleine Pässe und traf mich mit Juli in Granollers. Wir hatten uns echt viel zu erzählen. Doch als wir weiter fahren wollten, brannten da auf einmal ein paar Lichter auf unserem Armaturenbrett. Na so was, dachten wir. Kaum ist Juli da, schon zickt die Karre wieder. Klassischerweise war es auch dieses mal wieder Samstagnachmittag und nur mit ach und krach fanden wir noch eine Werkstatt um nachzufragen was da los sei. Man sagte uns es sei die Lichtmaschine und wir können so lange weiter fahren bis die Benzinpumpe ausgeht. So fuhren wir ohne Radio, Lüftung und Licht weiter und hofften noch bis nach Barcelona zu kommen. Das ist uns auch gelungen-zumindest bis zum Stadtrand. Von dort riefen wir dann den ADAC an, der aber vor Montag auch nichts machen konnte. Als wir dann wieder unsere Sachen auf der Straße ausbreiten mussten um alles in Rucksäcke zu packen und die Wohnung von Joan aufzusuchen, mussten wir ganz schön lachen. Immer wieder die selbe Scheisse.

Die Tage in Barcelona verbrachten wir mit Radtouren und Klettern. Einmal sind wir zum Tibidor geradelt. Das ist eine riesige Kirche oberhalb Barcelonas. Dort wurden wir sogar von einem geistlichen eingeladen per Aufzug und dann weiter mit Treppen auf das Dach und zur ca. 7 m hohen Jesusfigur aufzusteigen. Die  Aussicht war echt vom feinsten. Und damit uns auch ja nicht langweilig wurde riss unterwegs auch noch meine Speiche vom Fahrrad. Somit könnte man den Aufenthalt in Barcelona als große Reperatureinheit ansehen. Untergebracht waren wir in der wunderschönen Wohnung von Joan. Da haben wir echt ein riesen Glück so einen ortskundigen Stützpunkt in Barcelona zu haben.

Als dann alles repariert und organisiert war fuhren Juli und ich nach Margalef. Hier gefällt es uns echt. Das komplette Klettergebiet liegt im Nationalpark Sierra de Montsant und man ist hier total weg vom Schuss. Die Kletterei ist vorwiegend Lochkletterei und die Stimmung total entspannt. Zu meiner großen Freude wird mein Finger auch jeden Tag besser. Unser Lager haben wir direkt an einem kleinen Stausee aufgeschlagen und machen jeden Abend Feuer, trinken Wein und sitzen mit anderen Kletterern zusammen. Das Wetter ist richtig warm. Die meiste Zeit können wir ohne Tshirt klettern. Die nächste Zeit werden wir wohl erst mal hier verbringen.Exif_JPEG_PICTUREExif_JPEG_PICTURE

Fels soweit das Auge reicht

Fels soweit das Auge reicht

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Eine Antwort to “Margalef”

  1. Oma Opa Februar 24, 2014 um 11:03 am #

    Selig die,die einen Berg von einem Maulwurfhuegel unterscheiden können, sie werden viel erleben
    Gruß Opa und Oma

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