Siurana

8 Jan

So jetzt ist es echt schon wieder eine Weile her seit dem ich den letzten Artikel geschrieben habe.Aber ich fang jetzt einfach mal von vorne an und hoffe nichts zu vergessen.

Nach dem Festessen bei Joans Familie machten wir uns auf den Weg nach Siurana. Dort quartierten wir uns auf den Campingplatz ein da wir eine relativ große Gruppe waren und die heiße Dusche speziell für meinen Papa sehr verlockend war. Die Tage verbrachten wir mit vollgas klettern. Anfangs mussten wir uns erst mal an das vertikale Leistengeklettere gewöhnen, doch von Tag zu Tag ging es besser. Siurana ist ein total kleines, altes Dörfchen aus Steinhäusern und engen Gassen.Am besten hat mir das Refugio de Siurana gefallen, das direkt an bzw. unter den Fels hinein gebaut wurde. Von dort aus hat man eine perfekte Aussicht auf die darunter liegenden Sektoren.Es ist unglaublich wie viel es hier zu klettern gibt. Hunderte wenn nicht tausende von Routen in allen Schwierigkeitsgraden und in einer wunderschönen Landschaft. Und genau das ist auch der Grund warum es dort auch von umgebauten  Bussen und Kletterern nur so wimmelt. Witzigerweise traf ich auch hier mal wieder alte Bekannte meiner vorherigen Asienreise. Siurana ist einfach ein Paradies für Kletterer.Mir fiel allein die Auswahl eines Sektors ganz schön schwer, mal ganz zu schweigen davon, sich auf eine Route zu fokussieren. Jaja die Zeit in Siurana war echt witzig und selbst Jo wurde wieder vom Klettervirus infiziert.Ach ja, meine Wettschulden gegenüber Julius konnte ich hier jetzt auch endlich einlösen: Ich kletterte die Route „Romani“ splitterfaser nackt.Tja da guckten die Leute am Fels schon ein bisschen komisch.haha.Aber jetzt mal Schluss mit Klettergeschichten.

Was die letzten Wochen ganz klar von unserer bisherigen Reise unterschied war die kulinarische Seite. Also was das Essen anbelangte ließ mein Papa echt die Fetzen fliegen. Es gab Rollbraten, Spareribes, Meeresfrüchte in Weißweinsoße, Schokofondue usw. Und das alles selbstverständlich auf dem Gaskocher.Haha.Wir hatten sogar eine mega Speckkeule, weil das ja so „archaisch“ sei.Oh Mann.

Tja, Silvester feierten wir dann auch im Zelt und begrüßten das neue Jahr auf der Aussichtsplattform in Siurana mit Sekt und dummen Geschwätz.Am 3. Januar machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Barcelona um uns mit Joan zu treffen und Juli zu verabschieden weil er die nächsten drei Wochen daheim verbringen wird. Jo und Papa machten sich am 4. dann auch auf die Heimreise und Patti und ich statteten dem magischen Montserrat nochmal einen Besuch ab. Dort freundeten wir uns mit Fren und Igrid, zwei Punks die dort in einer Höhle wohnen, an und kletterten zusammen Mehrseillängenrouten. Das Wetter war wieder der absolute Wahnsinn und morgens lag unter unserer Kapelle immer ein Meer aus Wolken.Auf gut deutsch: Es war mal wieder ein Volltreffer.Nach drei erholsamen Tagen stiegen wir wieder ab und ich brachte Patti auf den Flughafen. Die nächsten drei Wochen werde ich jetzt irgendwo zwischen Siurana und Margalef verbringen und wenn alles nach Plan läuft treffe ich mich morgen mit Eric, mit dem ich 2 Monate in Laos und China unterwegs war.

jaja war echt witzig

jaja war echt witzig

Siurana

Siurana

La Crema 7c+

La Crema 7c+

Exif_JPEG_PICTURE

Montserrat

Montserrat

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2 Antworten to “Siurana”

  1. Patty Januar 8, 2014 um 8:09 pm #

    Sir Hemingway, Sir Konstantin-Augustin and Little Joy…

    Danke dass ich auf der Großen und Abenteuerlichen Reise durch die weite Prärie ein Stück ihr Wegbegleiter sein durfte. Es war mir eine große Ehre.

    Ich wünsche noch eine gute Weiterfahrt durch das gelobte und weite Land! Bringt tapfer und mit vollem Einsatz die Eisenbahn voran!
    Gebt auf euch Obacht und kehrt unversehrt in die Heimat zurück!
    Wo ich ein Wiedersehen und Aufbruch zu neuen Taten erwarte.

    In Höchster und Ehrwürdiger Vollachtung.
    Ihre
    Miss Elizabeth-Margarete

    • klettermaxi Januar 16, 2014 um 4:57 pm #

      Miss Elizabety-Margareth,
      im Namen der Krone bedanke ich mich fuer ihre Anwesenheit welche uns geschmeichelt hat.
      Selbstverständlich werden wir unser Mögliches tun und den eisenbahnbau vorantreiben.
      Wir sehen uns in der heimat, Miss!!
      Bis dahin- lang lebe die Krone

      Andächtihe Gruesse
      Konstantin-augustiin

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