Monaco – La Turbie

9 Dez

Bei gutem Wetter verließen wir Finale und kamen abends in dem kleinen, gemütlichen La Turbie an. Dort fiel uns sofort der französiche Flair auf und alte Erinnerungen an unsere Portugalradreise lebten in uns auf. Aber bei unserem ersten Gesundheitstrunk bemerkten wir schon die Nähe zu Monaco: 2 Bier, 13 Euro (voll in die Fresse).

Nach diesem Schock schlugen wir unser Lager auf der Terrasse eines leeren Ferienhauses auf.Von dort hatten wir nicht nur eine perfekte Aussicht auf die Küste und Nizza, sondern auch noch einen kurzen Zustieg zu den Felsen. Am nächsten Tag ging es auch schon Vollgas los und wir schauten uns den Sektor „Big Ben“ an. Dort klettert man direkt über den Dächern von Monaco und kann dem Starten und Landen der Bonzenhubschrauber zusehen.
Endlich konnten wir den Süden spüren und sogar obenohne Klettern. Die Kletterei ist überwiegend überhängend und eine Mischung aus Sintern und Löchern. Unserer Ansicht nach waren „Aventure extraordinaire“ 7b+, „ Neuf doigts et demi“ 7c+ und „Canicule“ 8a die schönsten Routen.
An den Ruhetagen unternahmen wir Radtouren und erkundeten die Berge in der Umgebung und die Stadt Nizza. In Nizza gönnten wir uns sogar eine kalte Dusche am Strand.

Das Zusammentreffen mit Ben und Kat ist mal wieder bezeichnend dafür wie klein die Kletterwelt ist. Die beiden waren gute Freunde von Roope mit dem ich in Indien und Südostasien unterwegs war.

Zu unserer Freude fanden wir in einem Lidl einen Karton Glühwein. Dieser brachte uns in so mancher kalten Abendstund nicht nur weihnachtliche Gefühle sondern letztlich auch den Untergang. Unseren vermeindlich letzten Abend verbrachten wir wegen der Kälte mit viel Glühwein an unserem Stammtisch (Clio). Selbstverständlich ließen wir die Musik ordentlich scheppern und drehten von Mal zu Mal die Mugge auch noch lauter auf bis sie irgendwann zum Stocken kam: Die Batterie war leer. Kein Problem dachten wir uns, da wie sowieso am Hang standen. Dann schieben wir morgen die Karre halt runter.
Doch dem war nicht so. Da der Schlüssel nicht mehr erkannt wurde, standen wir im eisigen Regen und warteten mal wieder auf den Abschleppdienst. Die ganze Aktion kostete uns 5 Tage und jede Menge Kohle. Mei isch des schee mit dem Auto.
Aber wir hatten Glück im Unglück: Genau in dieser Zeit besuchte uns Antony, mit dem ich 2 Monate in Laos und China unerwegs war, und sein Freund Dams. Dams wohnt in einem mega Wohnmobil, welches uns einige gemütliche Abende bescherte.

Jetzt besitzen wir einen neuen Autoschlüssel und sind weiter auf dem Weg Richtung Spanien.

Action total

Action total

Juli the iroman

Juli the iroman

Der ganze Sauhaufen

Der ganze Sauhaufen

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2 Antworten to “Monaco – La Turbie”

  1. Papa Dezember 9, 2013 um 10:57 pm #

    Julius, ich glaub´s nicht!! Tatoos?! Nicht nur ein Kleines! Wer hätte das gedacht. Ich nicht.

    Peter

    P.S.: Maximilian, Deine reichen mir!

    • klettermaxi Dezember 18, 2013 um 4:46 pm #

      Tja, papa.Wenn du dann da bist zeigt der juli dir mal seinen hintern.Da siehst du keine Haut mehr ; )

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