Nam Pha Pa Yai

12 Feb

Nein, das ist keine willkürliche Wortkombination die ich selber erfunden habe, sondern der Name eines mega geilen und unbekannten Klettergebietes in Zentralthailand.
Doch erst mal ganz von vorne: Vor ca. einer Woche verließen Jerry, aus Belgien, Dan aus England, Roope aus Finnland und ich Tonsai. Mit Bus und Bahn gings dann über Surathani nach Bangkok und von dort aus mit dem Zug nach Kaeng Khoi. Kaeng Khoi ist ein kleines Städtchen mitten in der Pampa, in der es weder Touristen noch englisch sprechende Thailänder gibt. Auf gut deutsch: Es war perfekt. Von dort aus gings dann nach längerem Warten und hin und her mit dem Schulbus in Richtung Camp. Das Camp liegt total einsam an einem Fluss mitten im Dschungel und die Felsen sind der helle Wahn. Ben aus Frankreich und seine thailändische Frau Joy führen das Camp und das beste ist das thailändische Éssen, welches Joy jeden Abend auf die Tische zaubert.Da gibt es frittierte Bananenblüten, fremde Früchte die nach Kaugummi schmecken, beste Curryvariationen usw.
Die Kletterei ist größtenteils eher technisch und an massiven Kalk.Aber es gibt auch jede Menge 35 Meter lange leicht überhängende Touren die einem ganz schön die Arme pumpen.Gestern hat es mich aus einer 9+/10- kurz vor dem Umlenker noch raus geschmissen. Das war vielleicht ärgerlich.
Aber mit gekühltem Dosenbier und gutem Essen kommt man über traumatische Ereignisse wie diese schnell hinweg. Abgesehen davon bin ich sie dann am nächsten Tag im ersten Versuch durchgestiegen und hab mich sehr darüber gefreut.Haha..Oh mann, das beste war unser Ruhetag.Ich glaub ich hab noch nie so viel gegammelt: Als wir erfahren haben,dass der Fluss noch von keinem Touristen befahren wurde,war für uns klar, dass wir uns Kayaks ausleihen wollten um diesen zu behfahren. Allerdings waren wir zu dritt und konnten nur zwei Einmann-Kayaks aufbringen und so kam es,dass sich Dan und ich einfach eines teilten. Doch dafür sollten wir später noch büßen. Unser Trip startete mitten in der Pampa und bereits nach hundert Metern stellten wir fest, dass das Kayak von Dan und mir halb absäuft und dadurch extrem instabil war. Da wir sowieso kein Bock auf paddeln hatten banden wir unsere Kayaks einfach zusammen, tranken Bier, chillten und ließen uns von der ach so schnellen Strömung treiben. Vorwärts kamen wir damit aber nicht.Und so kam es, dass wir die letzten zwölf Kilometer in kompletter Dunkelheit paddeln mussten.Da gab es aber zwei Probleme: 1. Mit der Dunkelheit kamen die Schlangen ins Wasser und 2. war es so finster, dass wir Hindernisse, die aus dem Wasser ragten nicht mehr sehen konnten. Dan und ich sind ein paar mal fast gekentert und ich hab mir dabei fast in die Hosen geschissen. Letztlich haben wir es dann doch geschafft mit einer speziellem Technik das halb absaufende Kajak und uns sicher ans Ziel zu bringen. Heilfroh verspeisten wir abends wieder das geniale Essen von Joy.
Die nächsten Tage möchte ich mit Roope durch Kambodscha reisen und langsam wieder zurück nach Thakhek in Laos.Dort dann ein paar Tage klettern und dann per Bus nach China. Mal schauen was noch so kommt.

Das ist der Fluss

Das ist der Fluss

Restdays are the best days

Restdays are the best days

Irgendwo im Nirgendwo

Irgendwo im Nirgendwo

Per Seilbahn geht es an die Felsen

Per Seilbahn geht es an die Felsen

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